Himmelfahrtswanderung

Hörselberggemeinde e.V. erkundet den Nordhang des Hörselberges

Hörselberg-Großenlupnitz, am 14.Mai 2015 - Frisch war es am Morgen, aber die Sonne schien und wir hatten blauen Himmel! Die besten Voraussetzungen für eine kleine Tour zum Männertag. Leider waren wir nur neun Nachbarinnen und Nachbarn, die sich am Sportplatz in Großenlupnitz trafen. Um den Weg bis zum Waldrand des Kleinen Hörselberges etwas abzukürzen, fuhren wir auf einem Feldweg mit den Autos zum Waldrand hinauf. Von dort aus führte uns unsere Nachbarin Sybille in Begleitung ihrer Hündin Chanel und ihre Nachbarin mit ihrer Hündin Paula, die beide in Großenlupnitz beheimatet sind, sehr interessante Wege, die wir als Vereinsnachbarn aus dem Hörseltal kaum kennen.
Die Gemeinde Großenlupnitz liegt etwa 7 km nordöstlich von Eisenach entfernt am Ufer des Flüsschens Nesse in einer geschützten Senke. Die höchste Erhebung ist der Kleine Hörselberg mit 436 m ü. NN. Die Fläche der Gemarkung betragt 16,l km².
Unser Weg führte uns erst in Richtung ,,Kleines Völkerschlachtdenkmal", das zu Ehren der gefallenen Soldaten des napoleonischen Krieges um 1813 im Jahre 2013 auf dem Feldherrenhügel eingeweiht wurde. Schon von weitem kann man dieses Denkmal sehen. Das Denkmal ließen wir aber rechts von uns und erstiegen den Kamm des Kleinen Hörselberges, wo wir eine phantastische Aussicht in das Hörseltal hatten. Viele Leute, vor allem Männertrupps, waren auf dem Kamm der Hörselberge schon unterwegs. Als Ziel strebten diese das Hörselberghaus auf dem Großen Hörselberg an.
Wir aber stiegen wieder ein Stückchen hinab und wanderten einen verträumten Waldweg, der reichlich mit vielen Pflanzenraritäten bewachsen war, bis zum Mittelberg. Leider war dort die Sitzraufe schon besetzt, so dass wir nur ein kurzes Schwätzchen mit den dort rastenden Wanderern hielten. ImHermannstal befand sich eine weitere Sitzraufe, die wir nun in Beschlag nahmen und unser Picknick ausbreiteten. Es war bereits kurz vor 12 Uhr und unsere Mägen rumorten. Also ließen wir es uns schmecken. Sogar Geschirr aus einem Campingkoffer kam zum Einsatz, dass beeindruckte die zwei jungen Burschen am Tisch, die für uns Platz gemacht hatten, doch schon sehr. Gemeinsam verbrachten wir eine gute Dreiviertelstunde mit Essen und Trinken, ehe es weiter in Richtung des Ortes Melborn ging. Nur Roswitha verabschiedete sich schon vorher von unserer Gruppe, sie muss sich um ihre kranke Mutter kümmern und hatte dadurch nur begrenzt Zeit.

Ein schöner Weg, vorbei an blühenden Weißdornbüschen und gelben Rapsfeldern ließ uns die Sorgen des Alltags vergessen. Oberhalb von Melborn wanderten wir auf den Feldwegen wieder zurück zu unseren Autos. Die Strecke war Ca. 8 km lang und nicht zu anstrengend, so dass jeder das Tempo mithalten konnte. Die Krönung des Nachmittags war dann das gemeinsame Kaffeetrinken im Garten von Sybille, die alles liebevoll vorbereitet hatte. Es gab selbstgebackenen Rhabarber- und Nusskuchen, die beide vorzüglich schmeckten. Liebe Sybille, vielen Dank für Deine Mühe, wir alle (Familien Bernhardt, Ritter und Saalfeld, Sabine Rochlitzer, Udo Heyl und Roswitha Skibbe), haben uns mit Dir und bei Dir sehr wohl gefühlt. Diese Wanderung war eine Super-Idee!

Nachbarin Hanne