Walpurgisnacht auf dem Kleinen Hörselberg
Hexen und Teufel tanzen um das Feuer
Possenspiel auf den Terrassen des Gasthauses
Fotos: Saskia Saalfeld, Günther Skibbe, Rolf Karowski, Hajo Saalfeld, Udo Heyl
Kleiner Hörselberg, 2. Mai 2015 - Am einstigen Autobahnrasthaus "Kleiner Hörselberg" flogen auch in diesem Jahr wieder die Hexen mit ihrem Gefolge, dem Satan und einem Teufelslehrling ein. Darauf hatte des Teufels Großmutter nur gewartet. Sie wollte dem Satansbraten, ihrem Enkel mal richtig die Meinung sagen. Denn dieser Nichtsnutz hatte auch auf dem Brocken nichts Teuflisches gelernt - er hatte es zu nichts als zu einem Küchenjungen gebracht. Seine Ausbildung war völlig umsonst, und mit den Junghexen unter 333 Jahren hatte er auch noch geflirtet. Wo sollte das noch hinführen? Die Großmutter ärgerte sich sehr über ihren Enkelteufel.   Das Spektakel stand unter dem Titel "Ein Küchenhelfer in der Hölle". 
Zwischen den Schlagabtauschen des Teufels mit seiner Großmutter tanzten alle Hexen immer wieder um das Feuer. In der Hexenküche wurden Höllengetränke gebraut. Über dem Kessel hing eine blutige Hand.
Auch die zahlreichen Gäste kamen nicht zu kurz. Während der beiden Aufführung um 18 und 20 Uhr wurden sie von der Wirtin Heidrun Nürnberg und ihrem Team mit Köstlichkeiten vom Rost und Getränken versorgt. Die Kinder durften anschließend mit ihren kleinen Besen um das Feuer tanzen. Darauf hatten sie sich schon lange gefreut. Das schöne trockene Wetter hielt bis in den späten Abend an.
Das Publikum hatte viel Spaß an unserem Hexentanz, der nun schon im zehnten Jahr aufgeführt wird. Wir wollen diese schöne Tradition auch in den nächsten Jahren fortführen.
Idee und Skript stammten von Saskia Saalfeld, die als Großmutter des Teufels auch Regie führte. Die Teufel waren Hajo Saalfeld (Oberteufel), Alexander Andres (Teufelslehrling Urian) und Wilfried Friebel (Trommelteufel). Weitere Hexen waren Angelika Kirchhöfer, Roswitha Skibbe, Regina Sander, Hanne Saalfeld, Erika Streckel, Barbara Bernhardt, Sigrid Ritter, Sabine Rochlitzer und Heiderose Friebel.
Josef Streckel spielte den Gevatter Tod. Günther Skibbe und Dietrich Bernhardt schürten das Feuer und Udo Heyl bediente die Technik. Allen Mitwirkenden und Helfern beim Auf- und Abbau der Requisiten, Zelte und Sitzbänke gilt unser herzlicher Dank. Für die wunderbar gestalteten Masken danken wir Saskia Saalfeld.

Udo Heyl